Diagnostisches Spektrum durch MRT erweitert

Christtraud Schlich, die Leiterin der Röntgenabteilung, am neuen MRT. FOTO: Heribert Frieling

21.11.2018

Losheim. Nachdem der Computertomograph (CT) bereits Anfang Juli in Betrieb genommen werden konnte, „haben wir mit dem Magnetresonanztomographen unser diagnostisches Spektrum jetzt noch einmal erweitern können“, freut sich Horst Magdziarz. Seit Mitte November steht der MRT, der von der Praxis Reiff & Möller betrieben wird, den Patientinnen und Patienten der Marienhausklinik St. Josef Losheim am See zur Verfügung. Wenn dann vor Weihnachten auch noch die neue Intensivstation mit ihren sechs Betten fertiggestellt sein wird, dann – so der Kaufmännische Direktor der Marienhausklinik – seien sämtliche Schritte umgesetzt, die der Träger nach der Schließung des Krankenhauses in Wadern zur nachhaltigen Stärkung des Standortes Losheim versprochen hatte.

Der voll digitalisierte MRT liefert gestochen scharfe Schnittbilder des menschlichen Körpers. Mit ihrer Hilfe lassen sich beispielsweise krankhafte Veränderungen an Organen und Gelenken, an der Wirbelsäule oder im Gehirn frühzeitig diagnostizieren und beurteilen. Bei der Untersuchung ist der Patient, und das ist der große Vorteil des MRT, keiner Röntgenstrahlung ausgesetzt.

Um den Magnetresonanztomographen aufstellen zu können, mussten die Räumlichkeiten im Erdgeschoss umgebaut und ein faradayscher Käfig installiert werden. Röntgen, CT, MRT und die Intensivstation sind im Erdgeschoss zusammengefasst, so dass für Patienten und Mitarbeiter kurze Wege garantiert sind.

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