Die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann zu Besuch in der Marienhausklinik St. Elisabeth Wadern

"Sie sind auf einem guten Weg"

Die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (Mitte) traf sich in diesen Jahr zum zweiten Mal mit der Geschäftsführung, dem Verbunddirektorium, dem Krankenhausdirektorium und den leitenden Mitar-beitern der Pflege in der Marienhaus Klinik St. Elisabeth Wadern.

05.09.2016

Das war der zweite Besuch, den die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann der Marienhausklinik St. Elisabeth Wadern in diesem Jahr abstattete. Als sie Ende April das Haus besuchte, um sich über die Entscheidung des Trägers zu informieren, das St. Josef-Krankenhaus Hermeskeil, das Caritas-Krankenhaus in Lebach und die Marienhauskliniken St. Elisabeth Wadern – St. Josef Losheim am See zum Klinikverbund Hochwald-Saar zusammenzuschließen, musste sie vorzeitig zu einem weiteren Termin abreisen. Schon damals versprach sie, wiederzukommen. Sie hat Wort gehalten: Mitte August besuchte Monika Bachmann erneut das Krankenhaus in Wadern. Dieses Mal wollte sie sich das Haus zeigen lassen und vor allem mit den Mitarbeitern ins Gespräch kommen.

Gemeinsam mit der Geschäftsführung, dem Verbunddirektorium, dem Krankenhausdirektorium und den leitenden Mitarbeitern der Pflege besuchte sie eine innere Station, die Intensivstation und das Demenzcafe, das die Caritas seit fünf Jahren in den Räumlichkeiten der Klinik betreibt. Bei den Gesprächen mit den Ärzten und Pflegekräften ging es primär um das Thema Pflege. Sie nehme wahr, dass die Pflegekräfte zunehmend belastet seien, so Monika Bachmann. Eine Ursache sei der demografische Wandel, der auch im Waderner Krankenhaus zu beobachten sei, berichtete Prof. Dr. Rolf Dein, der Chefarzt der Inneren Medizin. Die Patienten werden immer älter und haben neben ihrer Akuterkrankung, wegen der sie in das Krankenhaus eingewiesen werden, oftmals weitere Erkrankungen, die bei der Therapie berücksichtigt werden müssen. Zudem sei bei immer mehr Patienten eine dementielle Veränderung wahrzunehmen. „Auf diese Patienten müssen wir uns einstellen, denn ihre Zahl wird weiter zunehmen“, ist Prof. Dein überzeugt. Sie brauchen eine besondere Betreuung und viel Aufmerksamkeit. Speziell ausgebildete Servicemitarbeiter im Gesundheitswesen, wie es sie in einigen Häusern der Trägerschaft schon gibt, könnten die Pflegekräfte bei der Versorgung gerade dieser älteren und hilfsbedürftigen Patienten unterstützen, so Peter Joecken, der Verbundpflegedirektor. Darüber hinaus würden die Pflegekräfte geschult, damit sie sich leichter auf die veränderten Anforderungen einstellen können.

„Sie sind auf einem guten Weg“, bescheinigte Monika Bachmann der Geschäftsführung. „Wir brauchen diese Krankenhäuser vor Ort, in denen die Patienten eine gute medizinische Versorgung erhalten und persönlich betreut werden.“ Für die Zukunft setzt sie auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit, vor allem auch um die Pflege zu stärken und ihr die Wertschätzung zukommen zu lassen, die sie verdient hat.

Marienhausklinik St. Josef Losheim am See

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Marienhauskliniken St. Elisabeth Wadern

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